Herbsttreffen Spirála (Oktober 2016)

04.01.2017 07:49

Vom 7.10.2016 bis zum 9.10.2016 fand das diesjährige Herbsttreffen, der Spirála, unter dem Thema „Die Zukunft des Christentums in Europa Ökumenische Perspektiven“ in Brtnice statt.

Beginn war am Freitagabend um 19.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Gasthaus, nahe des Pfarrhauses. Das gemeinsame Beisammensitzen bot eine gute Gelegenheit, für das erste Kennenlernen. Um 20.00 Uhr leitete Rebča dann kurz das Thema Ökumene ein.

Im Anschluss nahmen wir an einer Führung teil, die das Thema Ökumene in Brtnice aufgriff. Geleitetet wurde die Führung von Petr Balát, dem Pfarrer, in Brtnice. Wir sahen verschiedene Kirchen und erfuhren viel über den Ort, seine Vergangenheit und darüber, wie sich in Brnice die verschiedenen Religionen trafen und treffen. So sind zum Beispiel einige evangelische Reliquien in den katholischen Kirchen zu finden, dessen Geschichten und Hintergründe uns Petr Balát genauer erklärte. Die Führung war sehr interessant und hat deutlich gezeigt, dass Brtnice genau der richtige Ort für das Seminar war.

Der Samstagmorgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei welchem wir gut den gestrigen Tag, insbesondre die Stadtführung, noch einmal reflektieren konnten. Im Anschluss sprachen wir dann ein gemeinsames Gebet. Gegen 10.15 Uhr gab es dann die Möglichkeit, an einem kreativen Vormittag teilzunehmen, welcher von Petra angeleitet wurde. Wir erfuhren vieles über Kunst und Ökumene anhand eines Vortrags. Im Anschluss durften wir dann selbst „kreativ werden“ und etwas erschaffen, indem jeder von uns ein Bild zu dem Thema Ökumene und Glauben malte, ganz nach der eigenen Vorstellung. Nachdem wir uns gegenseitig unsere Bilder vorgestellt haben, zerschnitten wir sie und klebten alle zu einem Mosaik auf einem großen Kreuz zusammen.

  

Etwa um 12.30 Uhr gingen wir zum Mittagessen, wieder in dasselbe Gasthaus, welches wir bereits vom gestrigen Abend kannten.

An diesem Mittag/Nachmittag konnten wir an einem sehr informativen Workshop teilnehmen, welcher von Matthias angeleitet wurde. Der Vortrag war in mehrere Unterpunkte gegliedert und beinhaltete unter andrem zwei Gruppenarbeiten, sodass wir aktiv mitarbeiten konnten. Dieser Workshop bot durch die Gruppenarbeiten auch die Chance, uns untereinander intensiver auszutauschen.

 

Am frühen Abend bereiten wir einen gemeinsamen Gottesdienst vor, den wir nach dem Abendessen in der Kirche veranstalteten, auch nahmen wir unser zuvor gebasteltes Kreuz mit in die Kirche. Später hatte dann jeder die Möglichkeit, vor diesem Kreuz ein stilles Gebet zu halten. Während des Gottesdienstes herrschte eine sehr angenehme und ruhige Atmosphäre, die von leiser Gitarrenmusik und Gesang begleitet wurde. Anschließend trafen wir uns wieder in der Küche des Pfarrhauses, da es für das geplante Lagerfeuer leider zu kalt war, aber einige Kerzen haben dieses gut ersetzt, sodass die Marshmallows trotzdem geschmeckt haben.
 

Der nächste Morgen begann wieder mit dem gemeinsamen Frühstück, im Aufenthaltsraum.

Im Anschluss besuchten wir die Messe, es bestand die Möglichkeit auch diese mitzugestalten, indem wir zum Beispiel Fürbitten hielten. Wir brachten auch unser Kreuz nach vorne und stellten es, für alle sichtbar, an den Altar. Nach der Vollendung der Messe kamen wir noch einmal alle zusammen, um das Wochenende gemeinsam zu reflektieren. Das Feedback war sehr positiv, sowohl zu dem abwechslungsreichen Programm, wie auch zu dem interessanten Ort und der angenehmen Atmosphäre, der Gruppe.

Etwa um 12.30 Uhr gingen wir dann wieder zum Mittagessen, anschließen reisten wir nach und nach alle ab.

Mir hat das Herbsttreffen, zu dem Thema „Die Zukunft des Christentums in Europa Ökumenische Perspektiven“ sehr gut gefallen. Ich habe viel über das Thema Ökumene gelernt, einen neuen Ort und viele nette Leute kennengelernt. Wir waren zwar eine eher kleine Gruppe, aber dies war in meinen Augen ein Vorteil, so bestand die Möglichkeit, sich mit jedem intensiv auszutauschen und sich untereinander besser kennenzulernen.

Franziska Bilau