Konferenz der Sdružení Ackermann-Gemeinde - Einladung

15.01.2015 00:55

Sehr geehrte Freunde unseres Vereines, 

wir erlauben uns Sie zur deutsch-tschechische Konferenz Der Mensch als Opfer: Massenhafte Bevölkerungsverschiebungen im 20. Jahrhundert, die vom Freitag den 27. Februar Sonntag den 1. März 2015 stattfindet, einzuladen.

2015 erinnern wir uns an das Ende des II. Weltkriegs vor 70 Jahren. Die bis heute größte kriegerische Auseinandersetzung forderte 40 Mio. Menschenleben dessen Folgen die Verschiebung von mehreren Millionen Bewohnern aus Mittel und Osteuropa bedeuteten. Das Phänomen massenhafte Bevölkerungsverschiebungen ist aber nicht nur mit dem Ende des II. Weltkrieges verbunden.
Unmenschliche Eingriffe in millionen Menschenleben in Form von Verschiebung, Aussiedlung und Vertreibung, begleiten die Menschheitsgeschichte von Anbeginn, es ist die Realität der nicht weiten Vergangenheit und es passiert auch in der Gegenwart.
Die Konferenz „ Mensch als Opfer: Massenhafte Bevölkerungsverschiebungen im
20. Jahrhundert“ will auf das jetzige Weltgeschehen reagieren. Eine komplexe Zusammenschau bietet einen Rückblick in die Geschichte von Mittel,- Ost- und Südosteuropa. Unsere Einladung haben unter anderem der polnische Historiker
Dr. Kazimierz Wóycicki und Prof. Jan Rychlík angenommen. Außer einem historischen Rückblick macht uns Dr. David Bouma mit den moralischen Aspekten und Folgen von massenhaften Bevölkerungsverschiebungen bekannt.
Das traditionelle Kulturprogramm bietet den Teilnehmern eine Möglichkeit die Gedenkstätte Lety bei Písek zu besuchen, oder die Teilnahme an der Buchpräsentation „Wir durften bleiben“, die das Schicksal der verbleibenden tschechischen Deutschen nähbringen will, umrahmt von Liedern des deutschen Sängerchors aus dem Adlergebirge. Das Sonntagsprogramm der Konferenz wird mit einer Podiumsdiskussion zum aktuellen Geschehen in der Ukraine, sowie an weiteren Kriegsschauplätzen abgeschlossen.

 

vorläufiges Programm pdf.

Anmeldeformular pdf.